Leistungen im Detail
Maßfertigung bricht Standard-ERP. Jede Position hat ein anderes Maß, der Preis hängt an der Fläche mit einer Mindestgrenze, die Verpackung an Länge und Gewicht – und die halbe Wertschöpfung ist Information, die bis auf die Baustelle überleben muss. Dafür bauen wir.
Richtung 01
Zehn Module aus Systemen, die heute im Tagesbetrieb laufen. Nicht alles auf einmal: Ein Projekt startet mit drei oder vier und wächst in die Richtung, in die der Betrieb zieht.
Selbstbedienungsportal für Händler, interne Erfassung und eine dokumentierte REST-Schnittstelle mit Schlüssel je Partner, über die ein bestehendes ERP Aufträge einliefert.
Flächenpreis mit Mindestfläche je Einheit und je Auftrag, Produktstufen, Zubehör und Zuschläge sowie Mengenstaffeln aus der tatsächlichen Monatsmenge des Kunden.
Status je Einheit auf einer Hallenansicht für Touchscreens, Foto- und Videobeleg, Bruchgründe je Bauteil und hinter jeder Markierung wer, wann und woran.
Chargennummern für Folie, Copolymer, Glasherstellung und Glaslos werden am Auftrag erfasst und wandern in Pässe, Etiketten und Papiere.
Automatische Kartonplanung für flache Ware und Gestellplanung für Glas, gesteuert über Länge, Gewicht und Freimaß – Parameter, die die Verwaltung ändert, ohne dass jemand Code anfasst.
Etikett je Packstück über die Schnittstelle des Versanddienstleisters, Packlisten mit Maß und Gewicht je Packstück, und verbundene Sendungen, damit ein zweiter Auftrag im Gestell des ersten mitfährt.
Bestand für Zubehör und Verbrauchsmaterial, lagerbediente Aufträge mit Kommissionierung je Position und Lieferantenbestellungen, die aus Bruch und Fehlmengen entstehen.
Rechnung als PDF im eigenen Layout, Zahlung per Karte und Lastschrift mit Abgleich ohne Doppelbuchung, und Zahlungsmarken, die in die Staffelberechnung einfließen.
Rollen mit Rechten je Nutzer, Kundenbetreuer auf ihre eigenen Kunden begrenzt, und Zeilenrechte in der Datenbank, damit die Regel auch dann hält, wenn eine Bildschirmmaske sie vergisst.
E-Mail zu den Ereignissen, die zählen – Auftrag freigegeben, Glas eingetroffen, Sendung fertig – an die zuständige Rolle statt an alle.
Konfiguration statt Code. Preise, Schwellen, Gestellgrenzen, Verpackungsregeln und Materialgewichte sind Parameter, die die Verwaltung pflegt. Werte, die sich mit dem Markt ändern, haben im Quellcode nichts verloren.
Richtung 02
Jede Einheit bekommt einen dauerhaften, öffentlich abrufbaren Datensatz.
Wird eine Einheit fertig gemeldet, entsteht ihr Pass automatisch aus Daten, die das System längst hat. Niemand tippt etwas zweimal.
Ein Etikettendrucker gibt das QR-Etikett je Einheit aus, als Teil des normalen Arbeitsschritts.
Monteur, Architekt, Eigentümer und Prüfer scannen denselben Code und sehen denselben Datensatz. Kein Login, keine App.
Der Pass überlebt Auftrag, Rechnung und – wenn es dazu kommt – auch den Händler.
Zur Regulierung. Die EU führt digitale Produktpässe über die Ökodesign-Verordnung (EU) 2024/1781 und für Bauprodukte über die Bauproduktenverordnung (EU) 2024/3110 ein. Die Pflichten kommen Produktgruppe für Produktgruppe über delegierte Rechtsakte; der Termin für Fenster und Türen steht noch nicht fest. Die praktische Folge bleibt gleich: Die Daten müssen im Moment der Fertigung entstehen. Wer sie heute nicht erfasst, rekonstruiert sie später aus Papier. Fangen Sie mit der Datendisziplin an, nicht mit der Frist.
Richtung 03
Die meisten Herstellerseiten sind ein Prospekt mit Kontaktformular. Das Formular schickt eine E-Mail, jemand überträgt sie zwei Tage später ins CRM, und die Anfrage ist kalt, bevor jemand anruft. Wir bauen die andere Art.
Angebots-, Muster- und Händleranfragen kommen als typisierte Felder an – Produkt, Maß, Ort, Budget, Kampagne – mit Spamschutz und sofortiger Benachrichtigung an die zuständige Person.
Energierechner, Flächen- und Preisschätzer, Produktkonfiguratoren. Der Besucher bekommt eine Antwort, Sie bekommen eine Anfrage mit angehängter Spezifikation.
Produktkatalog, technische Zeichnungen, CAD-Dateien und Datenblätter, die Planer wirklich finden und herunterladen – gepflegt von Ihrem Team, nicht von einem Entwickler.
Derselbe Login, mit dem ein Händler bestellt, zeigt seine Preise, seine Auftragshistorie, seine Sendungen und seine Dokumente. Öffentliche Seite und Portal sind ein System.
Technik
Wir arbeiten mit verbreiteter, gut dokumentierter Technik und übergeben den Quellcode. Wollen Sie die Arbeit später im Haus machen oder zu einem anderen Anbieter wechseln, kann eine kompetente Entwicklerin sie übernehmen, ohne Archäologie zu betreiben.
Next.js und TypeScript für Web-Anwendungen und Websites, Go für Dienste mit hohem Durchsatz. Serverseitig gerendert, schnell und von Haus aus suchmaschinenfreundlich.
PostgreSQL mit Zeilenrechten, die Zugriffsregeln in der Datenbank durchsetzen statt nur in der Oberfläche. Versionierte Migrationen, damit jede Schemaänderung prüfbar bleibt.
Verwaltetes Cloud-Hosting mit automatischer Auslieferung aus der Versionsverwaltung, Vorschauumgebungen zur Abnahme vor dem Release und nächtliche Sicherungen von Datenbank und Dateien an einen zweiten Ort.
Zahlung per Karte und Lastschrift, Etiketten der Versanddienstleister, CRM-Systeme, Buchhaltungsexporte sowie ein- und ausgehende Schnittstellen zu einem bestehenden ERP.
Serverseitig erzeugte PDF – Rechnungen, technische Datenblätter, Packlisten, Lieferantenbestellungen, Montageanleitungen – in Ihrem Layout und Ihrer Sprache, nicht in einer Standardvorlage.
Zugriff je Rolle, Zeilenrechte in der Datenbank, Prüfung und Begrenzung öffentlicher Endpunkte, verschlüsselte Ablage fremder Zugangsdaten und ein Protokoll über Rechteänderungen.
Quellcode, Daten und Konten gehören Ihnen. Repositorien, Hosting und Dienste Dritter laufen vom ersten Tag an auf Ihr Unternehmen.
KI dort, wo sie sich verdient. Wir nutzen Sprachmodelle für die Aufgaben, in denen sie wirklich gut sind – Inhalte formatieren und übersetzen, Produktbeschreibungen aus Spezifikationen entwerfen, strukturierte Daten aus Lieferanten-PDF ziehen. In den Weg einer Preisberechnung oder einer Fertigungsentscheidung stellen wir sie nicht.
Ablauf
Wir verkaufen keine Achtzehn-Monats-Einführung. Die erste Ausbaustufe ist ein schmaler Ausschnitt, der ein echtes Problem von Anfang bis Ende löst – auf echten Aufträgen.
Wir gehen durch die Fertigung, lesen Ihre heutigen Dokumente und zeichnen auf, wie ein Auftrag wirklich läuft – auch die Teile, die im Kopf einzelner Leute liegen. Ergebnis: Prozessbild, Umfang der ersten Stufe und ein fester Preis dafür.
Woche 1–2
Ein Ausschnitt, gebaut und übergeben: meist Auftragserfassung mit Fertigungsverfolgung, der Weg zum Produktpass oder die Website mit ihrer Anfragestrecke. Wöchentlich mit Ihnen durchgesehen und auf echten Daten im Einsatz, bevor sie fertig heißt.
Woche 3–8
Die übrigen Module in Ihrer Reihenfolge, eines nach dem anderen, jedes live bevor das nächste beginnt. Ihr Team wird unterwegs eingearbeitet, nicht in einer Übergabewoche am Ende.
Ab Monat 3
Überwachung, Sicherungen, Aktualisierungen und ein Ansprechpartner mit Namen. Änderungen einzeln beauftragt oder über eine monatliche Pauschale – Ihre Wahl.
Laufend
Preise nennen wir nach der Bestandsaufnahme – je Ausbaustufe fest, nicht als Rahmen, den später jemand neu auslegt.
Gespräch anfragen
Zwei Sätze reichen: was heute über Tabellen, Papier oder Zuruf läuft. Sie bekommen zeitnah eine Einschätzung, keine Broschüre.