Wir bauen Fertigungs-ERP, digitale Produktpässe und Websites für Hersteller von Fenstern, Türen, Glas und Folie. Eine Kette von der Bestellung des Händlers bis zum Etikett auf der Kiste, die das Werk verlässt.
Kurz gesagt
Wir liefern europäische Fenster und Türen an Kunden in der EU und in den USA. Um dieses Geschäft zu führen, mussten wir die Systeme dafür selbst bauen: Kalkulation, Fertigungsverfolgung, Verpackung, Produktpässe, Händlerportale. Sie laufen inzwischen gut genug, dass wir sie auch für andere Hersteller bauen.
Der Unterschied liegt im Vokabular. Wir brauchen keine sechs Wochen, um zu lernen, was ein Profilsystem ist, warum ein Dreh-Kipp-Flügel das Packgewicht ändert oder was schiefgeht, wenn die Glas-Chargennummer bei der Montage fehlt. Wir fangen dort an, wo andere Softwareteams aufhören.
Drei Richtungen
Auftragseingang, Kalkulation, Status je Einheit, Verpackungs- und Gestellplanung, Versandetiketten, Rechnung und Zahlung. Gebaut für Maßfertigung, in der jede Position eine andere Größe hat.
Ein QR-Code je Einheit, der auf einen dauerhaften Datensatz zeigt: Spezifikation, Materialien, Chargen, Nachweise, Montage- und Wartungsdaten.
Konfiguratoren, Rechner, Kataloge, Händlerportale – und Anfragen, die als strukturierter Datensatz im CRM landen statt als E-Mail, die niemand öffnet.
Ein Faden, nicht drei Produkte. Die Bestellung auf der Website wird zum Auftrag in der Halle, zur Kiste auf dem Lkw, zum Pass hinter dem QR-Code und zur Rechnung in der Buchhaltung. Jeder Teil ist einzeln zu haben – gedacht sind sie als ein System.
Alle Module und Technik im DetailLeistungsumfang
Kein Fahrplan, sondern Bausteine aus Systemen, die heute im Einsatz sind. Ein Projekt beginnt meist mit dreien davon und wächst von dort.
Händlerportal, interne Erfassung und eine dokumentierte Schnittstelle, über die ein bestehendes ERP Aufträge einliefert.
Flächenpreis mit Mindestfläche je Einheit und je Auftrag, Zuschläge, Zubehör und Mengenstaffeln aus der tatsächlichen Monatsmenge.
Hallenansicht für Touchscreens, Foto- und Videobeleg je Einheit, Bruch mit Grund je Bauteil – und dahinter immer wer und wann.
Chargennummern von Glas, Folie und Zukaufteilen am Auftrag, weitergeführt in Pass, Etikett und Papiere.
Kartons und Gestelle aus Länge, Gewicht und Freimaß gerechnet, Etikett je Packstück, Packliste, verbundene Sendungen.
Rechnung im eigenen Layout, Zahlung per Karte und Lastschrift, Abgleich ohne Doppelbuchung.
Ablauf
Wir verkaufen keine Achtzehn-Monats-Einführung. Die erste Ausbaustufe ist ein schmaler Ausschnitt, der ein echtes Problem von Anfang bis Ende löst – auf echten Aufträgen.
Wir gehen durch die Fertigung, lesen Ihre heutigen Dokumente und zeichnen auf, wie ein Auftrag wirklich läuft – auch die Teile, die im Kopf einzelner Leute liegen. Ergebnis: Prozessbild, Umfang der ersten Stufe und ein fester Preis dafür.
Ein Ausschnitt, gebaut und übergeben: meist Auftragserfassung mit Fertigungsverfolgung, der Weg zum Produktpass oder die Website mit ihrer Anfragestrecke. Wöchentlich mit Ihnen durchgesehen und auf echten Daten im Einsatz, bevor sie fertig heißt.
Die übrigen Module in Ihrer Reihenfolge, eines nach dem anderen, jedes live bevor das nächste beginnt. Ihr Team wird unterwegs eingearbeitet, nicht in einer Übergabewoche am Ende.
Überwachung, Sicherungen, Aktualisierungen und ein Ansprechpartner mit Namen. Änderungen einzeln beauftragt oder über eine monatliche Pauschale – Ihre Wahl.
Branchenerfahrung
Keine Agentur, die nebenbei auch Glas macht. Fünf Systeme in diesem Markt laufen mit uns – vom Hersteller bis zum Produktpass. Namen und Referenzkontakte nennen wir im Gespräch.
Von uns gebaut und betrieben: Händlerportal, Flächenpreis mit automatischer Staffel, Fertigungsverfolgung je Paneel mit Fotobeleg und Bruchgründen, Karton- und Gestellplanung, Versandetiketten, Rechnung und Onlinezahlung, Lieferantenbestellungen, Lager und Partnerschnittstelle. Täglich genutzt von Händlern, Vertrieb, Hallenpersonal und Verwaltung.
Von 25 auf rund 146 Seiten ausgebaut, entlang der Fragen, die Käufer tatsächlich stellen. Anfragen laufen typisiert ins CRM statt als E-Mail an eine Sammeladresse.
Seit rund 25 Jahren im Markt, etwa 11.800 Betriebe im Katalog. Wir verantworten Sichtbarkeit, Inhalte und Auswertung.
Ein Pass je Einheit, abrufbar über den QR-Code auf dem Etikett. Produktiv im Einsatz in einer laufenden Fertigung.
Rechnet Energiegewinn und -verlust nach Klimadaten und führt dazu einen Firmenkatalog mit Filterlogik.
Praxisnachweis
Wir verkaufen Fenster und Türen über Grenzen hinweg — nach Deutschland, Italien und in die USA. Jedes Modul, das wir ausliefern, läuft zuerst bei uns selbst: Kalkulation in zwei Maßsystemen, Verpackung für Lkw und Seecontainer, Zoll- und Lieferpapiere, eine Reklamation drei Zeitzonen entfernt. Was dort nicht standhält, bieten wir gar nicht erst an.
Gespräch anfragen
Zwei Sätze reichen: was heute über Tabellen, Papier oder Zuruf läuft. Sie bekommen innerhalb von 48 Stunden eine Einschätzung, keine Broschüre.
Standardsoftware rechnet mit Artikeln, die es zweimal gibt. In der Maßfertigung gibt es jede Position genau einmal: eigenes Maß, eigener Aufbau, eigener Weg durch die Halle. Wir bauen für genau diesen Fall – mit Status je Einheit statt je Auftrag, Preisen aus Fläche und Mindestfläche, Chargen, die bis zum Etikett durchlaufen, und Verpackung, die aus Maß und Gewicht gerechnet wird.
Parameter, die sich mit dem Markt ändern – Preise, Schwellen, Gestellmaße, Materialgewichte – pflegt die Verwaltung selbst. Dafür braucht es weder Programmierung noch ein Release.
Die EU führt digitale Produktpässe über die Ökodesign-Verordnung (EU) 2024/1781 und für Bauprodukte über die Bauproduktenverordnung (EU) 2024/3110 ein. Die Pflichten kommen Produktgruppe für Produktgruppe über delegierte Rechtsakte, der Termin für Fenster und Türen steht noch nicht fest. Praktisch ändert das wenig: Die Daten müssen im Moment der Fertigung entstehen. Wer heute nicht erfasst, rekonstruiert später aus Papier.
Dieselbe Datenbasis trägt die Website: Produktseiten mit echten Kennwerten, Rechner und Konfiguratoren, ein Dokumentenbereich für Planer und Anfragen, die typisiert im CRM ankommen. Mehrsprachig aufgesetzt für DE, EN und weitere Märkte – von Anfang an, nicht nachträglich angeflanscht.